Am vergangenen Samstag führten die Jugendgruppen Huzenbach und Schönmünzach gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Forbach eine umfangreiche und realitätsnahe Übung durch, die über Gemeinde‑ und Landkreisgrenzen hinweg geplant wurde. Ziel war es, die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Einheiten zu vertiefen und den Jugendlichen ein möglichst einsatznahes Szenario zu bieten.
Als Übungsobjekt diente ein leerstehendes Gebäude, in dem mithilfe einer Nebelmaschine ein Innenbrand mit starker Verrauchung simuliert wurde. Die Jugendlichen mussten unter einsatzähnlichen Bedingungen eine vermisste Person im Gebäude aufsuchen, systematisch Räume absuchen und die Person ins Freie bringen. Parallel dazu wurde auf der Gebäuderückseite eine weitere Lage abgearbeitet, bei der eine Person über die Steckleiter gerettet werden musste. Zudem galt es, eine Brandbekämpfung in Richtung des angrenzenden Waldstücks durchzuführen, um ein mögliches Ausbreiten des Feuers zu verhindern – eine Lage, die besonders in einer waldreichen Region wie Baiersbronn große Bedeutung hat.
Während der gesamten Übung zeigte sich eine sehr gute und reibungslose Zusammenarbeit der Jugendlichen beider Gemeinden und zweier Landkreise. Disziplin, Kameradschaft und gegenseitige Unterstützung waren in allen Abschnitten deutlich spürbar, was den hohen Ausbildungsstand und die Motivation der Nachwuchsfeuerwehrkräfte unterstrich.
Insgesamt nahmen 21 Jugendliche, 12 Betreuer sowie 6 Fahrzeuge an der Gemeinschaftsübung teil und sorgten damit für ein umfassendes und gut abgestimmtes Einsatzbild. Nach Abschluss der praktischen Übungen wurden alle Teilnehmenden im Feuerwehrhaus Forbach verpflegt. Die Feuerwehr Baiersbronn bedankt sich herzlich bei den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Forbach für die Gastfreundschaft und die Unterstützung bei der Ausrichtung dieser gelungenen Übung.
